ABC – Saal

Sa. 07.03.2020, 20 Uhr

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Lesung
Maria Hofstätter
Mein Prinzip heißt Einmischung!
Reden von Johanna Dohnal gelesen von Maria Hofstätter

Johanna Dohnal wurde am 14. Februar 1939 in Wien als uneheliche Tochter einer Arbeiterin geboren und von ihrer Großmutter aufgezogen. 
Sie hat Österreich in mehr als fünf Jahrzehnten des frauenpolitischen Kampfes historisch nachhaltig zum Positiven verändert. Die Feministin war Österreichs erste Frauenministerin und hat die männlich dominierten Gesellschaftsstrukturen in Österreich aufgewirbelt; trotz heftigen Widerstandes viele Gesetzesänderungen für die Frauen und das gleichberechtigte Miteinander in unserem Land errungen. Sie wurde dafür von wenigen geachtet und geliebt, von vielen gefürchtet und gehasst.

Maria Hofstätter liest Auszüge aus einigen ihrer Reden, welche die Vielfalt ihrer  Arbeit aufzeigen und nach wie vor brennend aktuell sind.


Zitate:

Das gegenwärtige Wiedererstarken männlicher Werthaltungen und traditioneller   Rollenbilder geht einher mit Xenophobie, Nationalismus, Sexismus und Sozialabbau, mit dumpfen Populismus und Provinzialismus, mit Militarismus und Aushöhlung der Rechtsstaatlichkeit. (2
001)

Ich denke es ist Zeit daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine „weibliche“ Zukunft. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn. (2004)

Es gibt Menschen, die im Volk die absolute Mehrheit stellen und im Parlament die wenigsten Sitze haben. Fragen Sie die Männer, warum? 
(1989)

Machtverhältnisse sind weder geschichtslos noch geschlechtsneutral. 
(1978)

 

Eine Veranstaltungskooperation mit der Arbeiterkammer Oberösterreich